Demonstration gegen den NPD-Aufmarsch zum 17. Juni 1978 in Frankfurt am Main

Am 17. Juni 1978 wollte die NPD zum damaligen Tag der deutschen Einheit auf den Römerberg in Frankfurt am Main marschieren. Anlässlich des NPD-Aufmarsches bildeten die jüdische Gemeinde, die evangelische und die katholische Kirche, der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Frankfurter Jugendring das „Römerbergbündnis“.

Bei den schwersten Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei seit vielen Jahren werden anlässlich des „Deutschlandtreffens“ der rechtsextremen NPD über 70 Personen verletzt. Rund 5000 Gegendemonstranten versuchen die öffentliche Zusammenkunft der NPD zu verhindern und werden, um eine Straßenschlacht zwischen Links- und Rechtsextremen zu verhindern, von der Polizei mit Schlagstöcken und Wasserwerfern vom Römerberg vertrieben. Zugleich verbietet Polizeipräsident Knut Müller der NPD zum Römerberg zu marschieren. Das harte Vorgehen der Polizei löst Proteste aus. (Quelle: Institut für Stadtgeschichte)

Siehe Foto auf http://ghdi.ghi-dc.org/sub_image.cfm?image_id=2499&language=german

Bericht im SPIEGEL (26.06.1978)

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